Früh dunkel, mehr Einbrüche: So schützen Sie Firma und Zuhause im Herbst und Winter
Mit der Zeitumstellung beginnt die Saison der Dämmerungseinbrüche. Welche Maßnahmen Unternehmen und Privatleute in Berlin jetzt treffen sollten.

Ende Oktober werden die Uhren zurückgestellt, und ab dann ist es schon am späten Nachmittag dunkel. Für Einbrecher ist das ideal: Büros, Läden und Wohnungen sind noch leer, die Bewohner und Mitarbeitenden noch unterwegs, und im Schutz der Dämmerung fällt kaum auf, wer sich an einer Tür zu schaffen macht. Polizei und Versicherer weisen deshalb jedes Jahr darauf hin, dass Einbrüche in der dunklen Jahreszeit zunehmen. Die gute Nachricht: Mit ein paar Maßnahmen lässt sich das Risiko deutlich senken.
Warum gerade jetzt
Einbrecher wollen vor allem eins: nicht gesehen werden. Im Sommer ist es bis spät abends hell, im Herbst und Winter beginnt die Dunkelheit genau dann, wenn viele Gebäude noch leer stehen. Dazu kommen Feiertage und Betriebsferien zwischen Weihnachten und Neujahr, in denen Firmengelände, Baustellen und Wohnungen oft tagelang unbeobachtet sind.
Licht ist der einfachste Schutz
Dunkle Eingänge, Hinterhöfe und Parkplätze laden ein. Bewegungsmelder an Zugängen, beleuchtete Hofeinfahrten und Zeitschaltuhren in Büros oder Wohnungen sorgen dafür, dass ein Objekt belebt wirkt und niemand ungesehen an die Tür kommt. Prüfen Sie jetzt, ob alle Außenleuchten funktionieren. Eine defekte Lampe am Hintereingang reicht oft schon.
Türen, Fenster und Gewohnheiten
Viele Einbrüche gelingen, weil Fenster nur gekippt oder Türen nur zugezogen statt abgeschlossen sind. Klare Abläufe helfen: Wer schließt abends ab, wer prüft die Fenster, wer schaltet die Alarmanlage scharf? Gerade in Firmen mit Schichtbetrieb oder vielen Mitarbeitenden geht das schnell unter. Schlüssel gehören nicht unter die Fußmatte und Ersatzschlüssel nicht in den Briefkasten.
Für Unternehmen: Präsenz zur richtigen Zeit
Bürogebäude, Lager, Läden und Baustellen brauchen in den dunklen Monaten oft mehr Aufmerksamkeit als im Sommer. Eine feste Wache ist dafür nicht immer nötig. Mit dem Revierdienst fährt eine Sicherheitskraft Ihr Objekt zu wechselnden Zeiten an, gerade in den kritischen Stunden zwischen Feierabend und Mitternacht. Ist eine Alarmanlage vorhanden, sorgt die Alarmverfolgung dafür, dass bei Alarm auch wirklich jemand kommt. Für große Flächen und Baustellen eignen sich Kameras und mobile Überwachungstürme aus dem Bereich Sicherheitstechnik.
Für Privatleute: Weihnachtsurlaub ohne Sorgen
Wer über die Feiertage verreist, sollte dafür sorgen, dass das Haus oder die Wohnung bewohnt wirkt: Briefkasten leeren lassen, Licht zu unterschiedlichen Zeiten einschalten, Rollläden bewegen. Wenn Nachbarn das nicht übernehmen können, kümmert sich unser Urlaubsservice darum und meldet sich sofort, wenn etwas nicht stimmt.
Jetzt planen, nicht erst im Dezember
Sicherheitspersonal ist zwischen November und Januar besonders gefragt, weil dann auch Weihnachtsmärkte, Firmenfeiern und Silvesterveranstaltungen abgesichert werden. Wer seine Absicherung für die dunklen Monate früh plant, hat die größere Auswahl und vermeidet Lücken über die Feiertage.
Wir schauen uns Ihr Objekt gern an und sagen Ihnen ehrlich, welche Maßnahmen sinnvoll sind und welche nicht. Die Beratung ist kostenlos, schreiben Sie uns oder rufen Sie an.

