Was passiert eigentlich bei einem Kontrollgang?

Türen prüfen, Licht kontrollieren, dokumentieren: Was Sicherheitskräfte bei einem Kontrollgang wirklich tun und warum Details zählen.

Nächtliche Kontrollfahrt

Von außen sieht ein Kontrollgang unspektakulär aus: Jemand läuft mit einer Taschenlampe übers Gelände. Dahinter steckt aber eine klare Routine, die vorher mit dem Kunden festgelegt wird.

Die Route

Vor dem ersten Einsatz wird festgelegt, welche Punkte geprüft werden: Eingänge, Tore, Fenster im Erdgeschoss, Technikräume, Außenbeleuchtung, Zäune. Die Reihenfolge und die Uhrzeiten variieren bewusst. Wer ein Objekt beobachtet, soll kein Muster erkennen.

Worauf geachtet wird

Ist die Tür wirklich verschlossen oder nur angelehnt? Brennt Licht, wo keins brennen sollte? Riecht es nach Rauch, tropft Wasser, steht ein fremdes Fahrzeug auf dem Hof? Gute Sicherheitskräfte kennen den Normalzustand eines Objekts und merken deshalb, wenn etwas anders ist.

Dokumentation

Jeder Kontrollgang wird festgehalten: Uhrzeit, geprüfte Punkte, Auffälligkeiten. Das ist kein Selbstzweck. Für den Kunden ist es der Nachweis, dass kontrolliert wurde. Und im Schadensfall hilft es, gegenüber Versicherung und Polizei den Ablauf nachvollziehbar zu machen.

Wenn etwas auffällt

Dann wird nicht abgewartet. Die Lage wird gesichert, der Ansprechpartner des Kunden informiert und bei Bedarf Polizei oder Feuerwehr gerufen. Genau dafür ist der Kontrollgang da.

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